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Biografie


Mein Name ist Jens Thaden, ich bin Anfang der 70 ziger in Norddeutschland geboren. Erst sehr spät, mit 14 Jahren entdeckte ich die Leidenschaft zum Instrument Schlagzeug und noch mehr zum Thema Musik.

Die restlichen Musiker meiner ersten Band waren natürlich auch gleichzeitig meine besten Freunde und wir hatten absolut keine Ahnung wie es läuft, aber wir trafen uns 2 mal die Woche und probten selbstarrangierte Songs. An Auftritte, Gigs oder Shows hatten wir gar nicht gedacht. Wir spielten das wozu wir Bock hatten und fühlten uns wie große Rockstars, weil wir was anderes machten als Fußball zu spielen. Schnell merkten wir, dass sich unser Stil in Richtung Prog. Pop/Rock einpegelte. Es folgten die ersten Gigs, meisten zusammen mit Punk-Bands dessen Anhänger mit unserer Musik nicht soviel anfangen konnten und dies dann auch lautstark zum Ausdruck brachten. Aber egal, da waren wir schmerzfrei und machten weiter, auch wenn die damals 3 Akkorde Punk-Fraktion es anders sah. Das spornte uns gerade noch mehr an, sodass wir uns Lehrbücher und Lehrvideos kauften, um die Instrumente noch besser zu beherrschen. Alter Schwede!

Was für´n Mist: RLRRLRLL linke Hand rechte Hand Paradiddle, Rudiments Fills3er,4rer 5er Gruppierungen und und und, dass ware die Übungen und ich dachte ich konnte schon fast alles. Falsch gedacht!

Meine Vorbilder waren damals Dave Weckl und Simon Philips und ich dachte, shit sind die wahnsinnig! Naja ich übte und spielte so oft und viel es ging. Meine Eltern unterstützten mich auch dabei, aber ihre Meinung das Schule und Ausbildung wichtiger sei als Schlagzeug spielen, konnte ich nicht wirklich teilen, aber Ihr wisst ja: Solange Füße unter meinem Tisch und so! Aber ok, es reichte zumindest zu einigen Gigs und das kennenlernen von echt geilen und durchgeknallten Muckern.

Heute spiele ich in der Marillion Tribute Band Green Lavender, betreibe einige Neben – Projekte und sehe das alles viel entspannter. Für mich sind geile Groove´s spielen wichtiger, als ultraschnelle Abfolgen von Schlägen, obwohl ein Herr Portnoy oder Herr Lombardo schon echt geil klingen. Wenn dich jemand bittet ein Stück im Studio einzuspielen, dann will er bestimmt nicht 32stel bei 210 bpm, sondern einen Groove egal ob nun Rock, Pop, Jazz ,Alternative oder Heavy. Es soll, nein es muss grooven wie eine Lokumotive, egal ob 4/4 oder anderes Zeug, so empfinde ich es jedenfalls.

Höre Dir Leute an wie : Jeff Campitelli, Gavin Harrison, Jeff Pocardo, Carter Beauford, Phil Rudd, Benny Greb, Dirk Eichinger, Felix M Lehrmann um nur einige zu nennen. Du wirst merken das Groove das allerwichtigste in der Musik ist. Mit diesem Thema Groove beschäftige ich mich heute immer noch.

Ich hoffe, dass ich in Zukunft noch viele Leute kennenlernen werde, die interessiert an den Themen Schlagzeug, Groove, Übungen und Musik sind. Vielleicht diese Seiten zu nutzen, um mehr zu Erfahren wie und was man anstellen muss um geil zu grooven.

Viel Spaß auf den Seiten!

Jens Thaden